Plastic Planet

Plastik und generell synthetische Kunststoffe in ihren verschiedensten Formen und ihrer weltweiten Verbreitung - Gefahren und Alternativen

Beginnend mit einem biografischen Rückblick in seine Kindheit – zu seinem Großvater, der in den 1960er Jahren Geschäftsführer der deutschen Interplastik-Werke war – spannt Boote den Bogen in die Gegenwart, in der Plastikprodukte allgegenwärtig sind.

Boote reist um die Welt, beobachtet und befragt Menschen bei ihrem Leben inmitten von Plastik: von Familien in ihren Einfamilienhäusern in Österreich und den USA bis hin zu solchen in einfachsten Hütten in Kolkata. Er führt Interviews mit Sprechern der Kunststoffindustrie und mit Wissenschaftlern, die über die gesundheitlichen Gefahren von Zusatzstoffen – insbesondere Weichmachern – sprechen.

Boote stellt dar, wie allgegenwärtig Plastik in all seinen Formen geworden ist und wie Kunststoffabfälle bis in die entlegensten Gebiete der Erde verteilt werden. Exemplarisch zeigt er das an Hand der Wüste Marokkos und dem Pazifik (vgl. Müllstrudel), wo die Partikel zerfallender Plastikabfälle von Meereslebewesen für Plankton gehalten und gefressen werden, was zu ihrem Tod führen kann.

Preise:

2010: Film- und Fernsehpreis Romy als bester Kino-Dokumentarfilm
2010: „Honorable Mention“ bei der International Documentary Competition des XIII. Environmental Film Festivals Cinemambiente
2010: Filmbewertungsstelle Wiesbaden: Prädikat besonders wertvoll.

  • Mensch und Umwelt
  • Sprache: deutsch/englisch
  • Dauer: 95 min
  • Land: Österreich
  • Jahr: 2009
  • Film von: Werner Boote
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