12.-17. Juni 2012: Kultur der Kooperation

COLOR ELEFANTE IN AFRIKA

Color Elefante in Afrika

Vom 12 bis 17 Juni 2012


KINGS OF KIBERA

Nico Mallol
Nico ist ein Künstler, der zwischen Nairobi und Barcelona lebt. Sein Hauptwerk besteht darin, durch Ausstellungen und workshops Hilfsmittel für Kinder in Kibera (Nairobi) zu sammeln. Er ermöglicht den Bau von Schulen und gibt ihnen die Chance, sich durch Bildung statt durch den Gebrauch von Waffen zu definieren.
Die Ausstellung teilt sich in drei Teile: 1. Die Zeichnungen und Bilder der Kinder aus Kibera, 2. der workshop, bei dem die hiesigen Kinder den Kindern von Kibera gemalte Nachrichten zukommen lassen können und 3. die Filmvorführungen, die über die Kinder und das Projekt berichten.
Nico ist Mitbegründer des seit 2004 existierenden Kulturvereins Unmasking Shadows, der sich der sozialen Veränderung mit Hilfe von Kunst widmet.

Das Projekt KINGS OF KIBERA ist eine Chance für 10 ehemalige Straßenkinder, ihr Leben unter den Grundvoraussetzungen eines Kindes fortzuführen: Einem Dach über dem Kopf, Essen, Bildung, Gesundheit und Zukunftsperspektiven
http://kingsofkibera.blogspot.com/

15.06.2012  20:00 Uhr
Konzert: Estigia

Gruppe, die sich in ihrer experimentellen Musik mit Obertongesängen und spirituellen Einflüssen aus aller Welt auseinandersetzt.  Sie setzt sich zusammen durch:
Ulises Pistolo Eliza- Obertongesang, Sansula, Hang, Harmonium, Bansuri
Aquiles Mortimer-Zanfonia
Odisseu fill de Laertes- Saz, Gitarre, Mandoline
Riki Palacios- Djembe, Dundun & Kenken
Zu diesem Anlass begeben sich die Zuhörer mit ihnen auf eine musikalische Reise durch Afrika.

 

15.6.2012  21:00 Uhr:
Filmvorführung:
Taking root – La visión de Wangari Maathai


Wie eine Frau in Kenia Bäume pflanzte, den Frauen ihre politische Stimme wiedergab und Friedensnobelpreisträgerin wurde

In Kenia droht das Land zur Einöde zu werden. Dagegen kämpft die spätere Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai mit ihrer Organisation „Green Belt Movement“. GBM ist eine internationale Nichtregierungsorganisation, die sich vor allem auf Umweltschutz und die Entwicklung von sozialen Gemeinschaften konzentriert. Sie wurde im Jahr 1977 unter der Federführung des nationalen kenianischen Frauenrates (Maendeleo Ya Wanawake) von der Kenianerin Wangari Maathai gegründet. Die Bewegung konzentrierte sich in den ersten Jahrzehnten ihres Bestehens auf Baumpflanzungsaktionen, um der Entwaldung und somit auch der Bodenerosion in Kenia entgegenzuwirken und die Verfügbarkeit der Hauptenergiequelle zum Kochen sicherzustellen. Daneben steht die Entwicklung eines umweltbewussten Umgangs mit der Natur insbesondere der weiblichen Landbevölkerung im Mittelpunkt der Aktivitäten. Seit 1977 wurden von der GBM über 30 Millionen Bäume gepflanzt und über 30.000 Frauen in Forstwirtschaft, Imkerei, Nahrungsmittelverarbeitung und anderen Möglichkeiten der Einkommenssicherung ausgebildet. Maathai etablierte in der Bewegung auch den Einsatz für die Stärkung der Frauen in der Gesellschaft, Ökotourismus und wirtschaftliche Entwicklung. Frauen, die nicht nur den Wald, sondern auch ihre politische Stimme wiedergewinnen. Sie läuten das Ende der Diktatur ein. Für ihre Arbeit in der Grüngürtel-Bewegung wurde sie mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

U.a.
Project Change Film Festival: Publikumspreis
Asheville Film Festival: Bester Dokumentarfilm
Maui Film Festival: Green Cinema Awar
Festival de Cine Vermont: Story telling
RIDM Montreal: Publikumspreis
Festival de Cine Nashville: Bester Film, beste weibliche Regisseurin
Full Frame Documentary Festival: Women Leadership Award
Durban International Film Festival: Amnesty International Human Right Award
EINTRITT-(15.6.) 5€ Mindestspende, die in das Projekt Kings of Kibera fließt.

Dieses Projekt wurde ermöglicht durch die Zusammenarbeit von:

Reflecta, Projekt des gemeinnützigen Kulturvereins Wandlungsraum e.V,
www.reflecta.org
Kulturverein Pronostica
www.pronostica.org
Kulturverein Unmasking Shadows
www.unmaskingshadows.org