Durchschlagender Erfolg für das Reflecta Filmfestival 2015

(Frankfurt, den 12.12.2014) Vom 5. bis 8. Dezember besuchten mehr als 2000 Gäste das Reflecta Filmfestival im Künstlerhaus Mousonturm. Das Motto "Wie wollen wir leben?" bezog sich nicht nur auf unsere Beziehung zur Umwelt, sondern umfasste auch die Bereiche Wirtschaft, Geld und Arbeit. Neben unterschiedlichen Filmbeiträgen konnten sich die Teilnehmer in Debatten, Workshops sowie in zahlreichen Gesprächen mit Gleichgesinnten neue Anregungen und Informationen zum Thema Nachhaltigkeit im Alltag holen.

Besonderes Interesse brachten die Besucher dem Film „Master oft the Universe“ von Marc Bauder entgegen. In der anschließenden Debatte widmeten sich Rainer Voss (ehemaliger Frankfurter Investmentbanker & Protagonist im o. g. Film), Georg Schürmann (Geschäftsführer der Triodos Bank) sowie der Moderator Jan Grossarth (FAZ Wirtschaftsredakteur) dem Thema „Wachstum, Krise und gesellschaftlicher Wandel“. Entgegen der Erwartungen herrschte ein breiter Konsens zwischen den Parteien. Alle drei stimmten darin überein, dass sowohl ein gesellschaftliches Umdenken als auch interdisziplinäre, politische Maßnahmen von Nöten sind, um sichtbare Veränderungen herbeizuführen.

Einen Höhepunkt der Veranstaltung bot die Verleihung des  Reflecta Artivist Awards. Dieser Preis steht für (Film)kunst, die bewegt und im Zuschauer den Wunsch nach Veränderung in Richtung einer umweltgerechten und sozialen Welt entzündet. Aus mehr als 200 Einreichungen wählte die Festivalleitung 10 Finalisten aus, die im Vorfeld der Jury, bestehend aus Matthias Pees (Intendant und Geschäftsführer Mousonturm), Peter Altmann (Geschäftsführer Ecofilm, Autor und Redakteur) sowie Catherine Colas (Arte Kurzschluss) und im Rahmen des Festivals dem Publikum präsentiert wurden.
Der erste Preis der Kategorie Dokumentarfilm ging an Stefan Wagner mit seinem Beitrag „Wheels of Change“. In der Kategorie Spielfilm belegte Brigitte Drodtloff mit „omul/mensch“ den ersten Platz. Der Publikumspreis ging an Pascal Flörks und seinem Animations-Kurzfilm „BÄR“.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Gesamtangebot von Reflecta gerne und mit wachsendem Interesse angenommen wird. Im ersten Quartal 2015 steht die Veröffentlichung des Green City Guides Frankfurt an, ein Stadtführer, der die Mainmetropole von seiner grünsten, ökologischsten und fairsten Seite präsentiert. In diesem Jahr wurde der Green City Guide Mainz veröffentlicht. Das Konzept sieht vor, nach einem Festival einen Stadtführer für den jeweiligen Veranstaltungsort zu publizieren. Das nächste Reflecta Filmfestival findet 2015 in Wiesbaden statt, eine Rückkehr in den Mousonturm ist nicht ausgeschlossen.

Durchschlagender Erfolg für das Reflecta Filmfestival im Mousonturm Frankfurt

(Frankfurt, den 12.12.2014) Vom 5. bis 8. Dezember besuchten mehr als 2000 Gäste das Reflecta Filmfestival im Künstlerhaus Mousonturm. Bis zum 14. Dezember wiederholen ausgewählte Partnerkinos einige der auf dem Festival gezeigten Filme.Das Motto „Wie wollen wir leben?“ bezog sich nicht nur auf unsere Beziehung zur Umwelt, sondern umfasste auch die Bereiche Wirtschaft, Geld und Arbeit. Neben unterschiedlichen Filmbeiträgen konnten sich die Teilnehmer in Debatten, Workshops sowie in zahlreichen Gesprächen mit Gleichgesinnten neue Anregungen und Informationen zum Thema Nachhaltigkeit im Alltag holen.

Große Begeisterung erzielte ein globalisierungskritischer Stadtrundgang. Statt architektonische Bauwerke zu bewundern, schärften die Teilnehmer ihren Blick für die enge Verknüpfung zwischen Konsum und sozialen sowie ökologischen Folgen in ihrer unmittelbaren Umgebung.

Besonderes Interesse brachten die Besucher dem Film „Master oft the Universe“ von Marc Bauder entgegen. Sein einziger Darsteller ist Rainer Voss, ein ehemaliger Frankfurter Investmentbanker. Voss beschreibt mit eigenen Worten die zunehmende Digitalisierung der Börse, die anschließende goldene Ära sowie einige Umstände, die 2008/2009 zum Börsencrash führten. Die persönliche Darstellung, gepaart mit unerwarteter Ehrlichkeit des Protagonisten eröffnet dem Zuschauer eine neue Perspektive auf Banker und die damaligen Vorgänge. Gleichzeitig weist der Film auf mögliche negative Entwicklungen in der Zukunft hin.

In der anknüpfenden Debatte widmeten sich Rainer Voss, Georg Schürmann (Geschäftsführerder Triodos Bank) sowie der Moderator Jan Grossarth (FAZ Wirtschaftsredakteur) dem Thema „Wachstum, Krise und gesellschaftlicher Wandel“. Entgegen der Erwartungen herrschte ein breiter Konsens zwischen den Parteien. Alle drei stimmten darin überein, dass sowohl ein gesellschaftliches Umdenken als auch interdisziplinäre, politische Maßnahmen von Nöten sind, um sichtbare Veränderungen herbeizuführen.

Des Weiteren befürworteten sie, dass jeder einzelne von uns seine Verantwortung übernehmen und seinen Beitrag für eine bessere Zukunft leisten müsse. Während Rainer Voss 2008 seinen Job aufgab und durch Vorträge vor allem junge Menschen und angehende Banker zum Innehalten und Nachdenken anregen möchte, wechselte Georg Schürmann 2009 von der Deutschen Bank zur Triodos Bank n.V., Europas führender Nachhaltigkeitsbank. Er spricht von sich selbst als passioniertem Banker und zeigt auf, dass für diesen Berufszweig nicht nur Profit und Wachstum an erster Stelle stehen. Auch nach vielen Jahren im Bankgeschäft orientiert er sich an einem Zitat aus den Buddenbrooks „Sei am Tage mit Lust bei den Geschäften, aber mache nur solche, daß du des Nachts ruhig schlafen kannst.“

Einen weiteren Höhepunkt bot die Veranstaltung mit der Verleihung des Reflecta Artivist Awards. Dieser Preis steht für (Film)kunst, die bewegt und im Zuschauer den Wunsch nach Veränderung in Richtung einer umweltgerechten und sozialen Welt entzündet. Aus mehr als 200 Einreichungen wählte die Festivalleitung 10 Finalisten aus, die im Vorfeld der Jury, bestehend aus Matthias Pees (Intendant und Geschäftsführer Mousonturm), Peter Altmann (Geschäftsführer Ecofilm, Autor und Redakteur) sowie Catherine Colas (Arte Kurzschluss) und im Rahmen des Festivals dem Publikum präsentiert wurden. Die Juroren bewerteten einstimmig zwei Filme als überragend, so dass Matthias Pees im Namen des Mousonturms einen zweiten ersten Preis stiftete.

Der erste Preis der Kategorie Dokumentarfilm ging an Stefan Wagner mit seinem Beitrag „Wheels of Change“. In der Kategorie Spielfilm belegte Brigitte Drodtloff mit „omul/mensch“ den ersten Platz. Anschließend kürten die Zuschauer Pascal Flörks Animations-Kurzfilm „BÄR“ mit dem Publikumspreis. Während Flörks analysiert, wie sich die Erlebnisse seines Großvaters, eines Fallschirmspringers im Zweiten Weltkrieg, auf sein eigenes Tun und Denken auswirken, konzentriert sich Stefan Wagner auf die Zukunft. Mit seiner Dokumentation über die 2001 gegründete „Ghana Bamboo Bikes Initiative“ verfolgt er den Produktionsprozess eines Bambusfahrrads. Den dritten Film „omul/mensch“ beschrieb Peter Altmann mit den Worten „Allzu menschlich geht es in diesem Kurzfilm zu, und dazu gehört, dass wir längst nicht mehr daran glauben, dass es irgend etwas umsonst im Leben gibt.“

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Gesamtangebot von Reflecta gerne und mit wachsendem Interesse angenommen wird. Im ersten Quartal des nächsten Jahres steht die Veröffentlichung des Green City Guides Frankfurt an, ein Stadtführer, der die Mainmetropole von seiner grünsten, ökologischsten und fairsten Seite präsentiert. In diesem Jahr wurde der Green City Guide Mainz veröffentlicht. Das Konzept sieht vor, nach einem Festival einen Stadtführer für den jeweiligen Veranstaltungsort zu publizieren.

Das nächste Reflecta Filmfestival findet 2015 in Wiesbaden statt, eine Rückkehr in den Mousonturm ist nicht ausgeschlossen.
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presse@reflecta.org
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Tel: 0152/287 30 662


 

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