Berg Fidel – Eine Schule für alle

Im Mittelpunkt des Dokumentarfilms stehen vier Kinder der inklusiven Grundschule „Berg Fidel“ in Münster. Drei Jahre hat Regisseurin Hella Wenders David, Jakob, Lucas und Anita in der Schule, zu Hause und in ihrer Freizeit mit der Kamera begleitet.

Während aktuell die Idee einer „offenen Schule“ lebhaft diskutiert wird, kommen in diesem einfühlsamen Porträtfilm die Kinder zu Wort. Sie erzählen von sich selbst und lassen uns teilhaben an ihren Träumen und Sorgen. Der Zuschauer erlebt eindrucksvoll, wie selbstverständlich sie miteinander umgehen und hat Teil an einer kleinen Welt, die auf wundersame Weise funktioniert. Ein wichtiger Beitrag zum Thema Inklusion.

„Ich kann nicht gut hören und auch nicht gut sehen und das ist halt ein Stickler-Syndrom und ein Syndrom ist etwas, wo etwas schon von Geburt an anders ist, aber mich stört es eigentlich nicht. Ich kann trotzdem ziemlich genauso schnell rennen wie der Niklas.“ (David, Schüler von „Berg Fidel“).

Hella Wenders

Filmographie (Auswahl)
2011: „Berg Fidel Eine Schule für alle“, 87 min., Dokumentarfilm, Kinofest Lünen, Hauptpreis LÜDIA
2011: Supervision: Making of „PINA“, 44min.
2010: „Die Toten Hosen in Südamerika“, 45 min., Dokumentarfilm (in Postproduktion)
2009: „Marisol“, 25 min., Kurzfilm, Prädikat: besonders wertvoll (FBW)
2008: Making of „In aller Stille“, Album „Die Toten Hosen“, 45 min.
2008: „Shooting Palermo“, 45 min., Dokumentarfilm
2007: „Ein Sonntag im Winter“, 27 min., Stummfilm
2005: „Wo der Pfeffer wächst“, 10 min., Kurzfilm
2004: „Heiter bis wolkig“, 10 min., Kurzfilm
2002: „Two thin red lines“, 5 min., Kurzfilm

  • Bildung
  • Regie: Hella Wenders
  • Land: Deutschland
  • Sprache: Deutsch
  • Jahr: 2012
  • Länge: 88 min

Weitere Filme: