Ein Blick in die Zukunft

Das Wander-Filmfestival "Reflecta - Rethink your World" widmet sich vom 11. bis 13. August an der Planke Nord in Mainz mutigen Ideen für ein besseres Zusammenleben und das brandneue "Reflecta Network" hilft dabei, diese optimal zu umzusetzen

Pressemitteilung

Ein Blick in die Zukunft: Das Wander-Filmfestival „Reflecta – Rethink your World“ widmet sich vom 11. bis 13. August an der Planke Nord in Mainz mutigen Ideen für ein besseres Zusammenleben und das brandneue „Reflecta Network“ hilft dabei, diese optimal umzusetzen

Mainz, den 11. Juli 2017 Bereits zum sechsten Mal stellt sich das internationale Dokumentarfilmfestival Reflecta – Rethink your World der Frage „Wie wollen wir leben?“. Statt dunkler Apokalypse geht es über drei Tage hinweg um die mutigen Ideen, die unsere Welt und unser Zusammenleben zukunftsfähig und lebenswert machen. Mit der durch das Rhein-Main-Gebiet und Spanien ziehenden Veranstaltung will die gemeinnützige Organisation die Besucher zum Umdenken und Handeln anregen.

„Wir möchten, dass die Menschen nach dem Festival mit dem Gefühl nach Hause gehen, dass sie auch aktiv werden und etwas bewirken können. Dafür ist die Vorstellung von Akteuren wichtig, die bereits selbst eine Initiative oder ein Unternehmen auf die Beine gestellt haben. Das Event kann somit als Pool aber auch als Austauschplattform für Ideen angesehen werden.
Nachdem wir in Wiesbaden und Frankfurt tolle Gespräche mit den Menschen führen konnten, freuen wir uns sehr, nach zwei Jahren erneut in Mainz zu gastieren.“
, sagt Daniela Mahr, Leiterin des Festivals.

In diesem Jahr macht die Deutschlandvorpremiere des Dokumentarfilms „Free Lunch Society“, zum brandaktuellen und kontrovers diskutierten Thema ‚Grundeinkommen‘ den Auftakt. Was würdest Du tun, wenn für Dein Einkommen gesorgt wäre? Der Regisseur Christian Tod bricht auf zu einer Weltreise, um vielfältige und gegensätzliche Stimmen zum Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens einzuholen. Der Regisseur wird zum Film anwesend sein.
Einer der Protagonisten ist Daniel Häni. Häni ist verantwortlich für eine der am meist beachteten Politkampagnen der vergangenen Jahre. Wegen seiner Volksinitiative wurde in der Schweiz als erstem Land der Welt über ein Grundeinkommen abgestimmt. Demokratie ist für ihn kein Gewinnspiel. Es geht darum, die richtigen Fragen zu stellen und diese zu diskutieren. Häni wird sowohl zur Filmvorführung anwesend sein, als auch am Samstag den Workshop zum Thema Grundeinkommen leiten.

Ein Festival Highlight ist die Verleihung des Artivist Awards.
Bereits im Vorfeld konnten junge Regisseure themenrelevante Kurzfilme für den inzwischen etablierten Artivist Award einreichen. Die Jury vergibt am Festivalsamstag im Anschluss an die Vorführung der 10 Finalisten-Filme den Preis. In der Jury sitzen dieses Jahr Peter Altmann von eco-film, Cathrin Ehrlich vom FernsehKrimi-Festival und der Regisseur Christian Tod.
Außerdem wird ein nicht dotierter Publikumspreis vergeben.

Mit dem Preis werden Filmschaffende ausgezeichnet, die auf Missstände aufmerksam machen, zum Umdenken anregen und sich mit ihrer Arbeit für eine sozialere sowie umweltgerechtere Welt einsetzen. Gestiftet wird der Artivist Award in Höhe von 500€ von die UmweltDruckerei.

How to let go of the world and love all the things climate can’t change?
Mit dieser Frage endet das Festival. In seinem neuesten Film führt der oscarnominierte Filmemacher Josh Fox seinen tief persönlichen Filmstil weiter und reist durch zwölf Länder, um der Frage nachzugehen.

“Dynamisch und positiv! Der Film zeigt Lösungen, die jedermann ergreifen kann, um gegen den Klimawandel anzukämpfen.” Salt Lake Tribune

“Zweifelsohne eine der spannendsten Dokumentationen des Jahres.” – Criterion Cast

Das vielfältige Rahmenprogramm setzt sich zusammen aus Impulsvorträgen, Workshops, einer „visionären Stadttour“ und Musik:
Birgt Heilig und Michael Wunsch von Cool Ideas Society helfen dabei, Projekte und Unternehmen mit sozialer Wirkung zu verwirklichen. Sozialunternehmertum setzt da an, wo rein gemeinnützige Modelle einerseits und rein gewinnorientierte Modelle andererseits aufhören.

Wer noch weiter vorne – bei sich selbst – beginnen möchte, kann das im Improvisationsworkshop. Hier kann man herausfinden, was alles in einem steckt – wenn man sich nur traut.

Wer schon mal bei einem Reflecta Festival war, weiß, dass die Aussage „wir feiern die mutigen Ideen“ sehr wörtlich zu nehmen ist. Das Feiern kommt bei allem Debattieren nicht zu kurz: Jeden Tag gibt es Bands: u.a. die gerade deutschlandweit gehypten My Friend The Immigrant, den Singer Songwriter Binyo oder die Clubnacht am Samstag Abend.
Familien und Kinder sind herzlich willkommen. Sie können mit dem Kunstverein Freigeist ihre Welt erschaffen, sich in Jonglage üben oder eine der anderen spannenden Mitmachangebote auf dem Platz für sich entdecken.

Das Reflecta.Network geht online
Gesellschaftlichen Wandel spielerisch fördern und schaffen. Das ist die Idee, die das „Reflecta-Network“ umsetzen will. Das Netzwerk bietet einen Raum, um nachhaltige und soziale Projekte zusammen mit Gleichgesinnten zu verwirklichen. Der Austausch von eigenen Ideen, Inspirationen oder konkreten Vorhaben und deren schrittweise Umsetzung sollen eine lebendige Plattform bekommen. Die Idee zu der Plattform entstand unter anderem, weil während und nach den Festivals, viele Teilnehmer nach mehr Informationen, Möglichkeiten, aktiv zu werden, ihr Projekt auszubauen und sich zu vernetzen, fragten. Eine Grundversion mit ersten Funktionen der Plattform wird pünktlich zum Festival online gehen. Mehr unter: www.reflecta.network

Ehrenamtlich und unabhängig
Das Festival wird nicht subventioniert und ist ehrenamtlich organisiert. Um die Unkosten decken zu können, hat das Team Preise in niedrigster Form gewählt. Wer die Organisation und die Künstler unterstützen möchte, kann das in Form der Zusatzspende. Gleichzeit möchte Reflecta niemanden aufgrund von Finanzen von der Veranstaltung ausschließen. Wer die Preise zwischen 6€ und 25€ nicht aufbringen kann, hat die Möglichkeit sich an info@reflecta.org zu wenden und nach dem Karma-Ticket zu fragen. Das Team braucht immer Hilfe an verschiedenen Stellen.
Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.

Weitere Informationen, das Programm sowie den Vorverkauf finden Sie unter http://festival2017.reflecta.org/
mehr Informationen zu Reflecta: www.reflecta.org

Pressekontakt:
Panthea Khaledpour
presse@reflecta.org
Draiser Str. 159
55128 Mainz
www.reflecta.org
Daniela Mahr
Daniela.Mahr@reflecta.org
Tel: 0152/287 30 662

Über Reflecta e. V.

„Reflecta“ ist ein gemeinnütziger Verein und wurde 2010 von Daniela Mahr in Deutschland ins Leben gerufen, nachdem das Festival bereits einige Jahre erfolgreich in Spanien stattfand. Die ehemalige Mainzer Studentin schuf mit Gleichgesinnten eine Wanderveranstaltung, die sich in Form von Filmen, Musik und Diskussionsrunden mit der Beziehung zwischen Mensch und Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Identitäten beschäftigt – Themen, die in Zeiten von wachsenden Anforderungen an das Individuum und technisiertem Alltag gerne in Vergessenheit geraten. Durch hauptsächlich mit ehrenamtlichen Helfern organisierte Veranstaltungen, soll das Bewusstsein der Besucher für andere Perspektiven geschaffen werden.